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Bakeart Panettone glutenfrei

Panettone #synchronbacken

Synchronschwimmen, Synchronsprechen, Synchrontanzen – ist alles out! Der neueste Trend ist Synchronbacken! Für euch bin ich natürlich auf diesen Zug aufgesprungen und habe meinem Backofen letztes Wochenende ganz schön eingeheizt. Organisiert wird das Projekt von Zorra (1x umrühren bitte aka Kochtopf) und von Sandra (From Snuggs Kitchen). Die beiden wählen ein interessantes Rezept aus, welches von allen Synchronbäckern zur selben Zeit umgesetzt wird. Das Objekt der Wahl war dieses Mal ein italienisches Weihnachtsgebäck, der Panettone.

 

Live verfolgen kann man das Event in den Sozialen Netzwerken unter den Hashtags #synchronbacken, #synchronbackendasoriginal und #synchronpanettone.

 

Ich hatte richtig Spaß und freue mich, euch heute das Ergebnis präsentieren zu dürfen.

 

Der Panettone – ein italienisches Weihnachtsgebäck

Die Leckerei kommt aus dem Norden Italiens und wurde von einem Küchenjungen in Mailand erfunden. So wie alle klassischen Gebäcke von Küchenjungen erfunden wurden. Die Wahrheit ist, die Geschichte über die Herkunft des Panettone ist genauso ein Mythos, wie das Krokodil im New Yorker Abwassersystem.

 

Das Originalrezept ist von King Arthur Flour. Die beiden haben es bereitgestellt und bereits einige Anmerkungen gemacht. Hier könnt ihr alles über das Synchronbacken nachlesen und auch herausfinden, wann das nächste stattfindet.

 

Die erste Herausforderung war, das Panettone-Rezept glutenfrei umzuwandeln.

Gar nicht so einfach, wenn man absolut keine Erfahrung mit diesem Gebäck hat. Aber ich habe mich dieser Herausforderung natürlich gestellt.
Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich eine 1:1 Mehlmischung genommen. Man kann das Mehl 1:1 mit Weizenmehl in Rezepten austauschen. Schien mir also eine sichere Nummer.

 

Das Backen

Am Samstagabend habe ich den Starter gemacht. Hierbei handelt es sich um einen Vorteig, der über Nacht aktiviert wird, damit er aufgeht. So erhält man eine tolle Teigbasis für den endgültigen Teig.
Dieser hat bei mir schonmal sehr gut funktioniert. Ich habe mit Frischhefe gearbeitet und anstelle von kaltem Wasser warmes genommen. Dadurch nahm er sehr schnell an Volumen zu und ich hatte etwas Bedenken, dass er aus dem Glas quillt. Tat er aber nicht, das Volumen ist bei dieser Menge geblieben.

 

 

 

Der Teig hatte eine lockere und luftige Konsistenz. Man musste ihn sehr vorsichtig anfassen und noch mit etwas Mehl kneten. Glutenfreier Teig hat die Eigenschaft, dass er recht klebrig ist und man immer noch einiges an Mehl braucht, um ihn greifbar zu bekommen. Zu viel Mehl ist jedoch auch nicht gut, da das Gebäck dann zu trocken wird. Dafür entwickelt man mit der Zeit ein Gefühl. Ich hatte den Eindruck, dass der Teig immer noch feucht genug ist, sodass ich ihn in die selbstgebaute Backform entlassen konnte. Dort nahm er auch nochmal deutlich an Volumen zu.

 

 

Die Backform

Für die Backform habe ich eine kleine Tortenform mit 16 cm Durchmesser verwedet und die Wände mit Backpapier verlängert. Wenn man 2 Papiere ineinander umschlägt bekommt die Konstruktion genügend Halt. Ganz so hoch hätte die Form gar nicht sein müssen, da der Teig in der zweiten Geh-Phase doch etwas weniger als erwartet aufgegangen ist.

 

 

Da ich bisher noch nie einen Panettone gebacken habe, suchte ich mir einige Testesser. Beim Beachvolleyballtraining am Sonntag und auf der Arbeit am Montag wurde ich schnell fündig.
Das Ergebnis: Alle lieben ihn, alle wollen mehr!
Er war etwas fester als ein „echter“ Panettone, geschmacklich aber sehr lecker.

 

Eine Testesserin sagte sogar, dass ihr diese Variante viel besser schmecke als das originale Rezept. Mission erfüllt!

 

 

Synchronbäcker

Der Austausch mit den anderen Teilnehmern beim Synchronbacken hat richtig Spaß gemacht. Ich freue mich schon sehr auf eure Artikel. Hier findet ihr die Artikel aller Teilnehmer:

 

Zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf

Sandra von From Snuggs Kitchen

Christina von The Apricot Lady

Britta von Brittas Kochbuch

Birgit M von Backen Mit Leidenschaft

Simone von S-Küche

Jutta von Jutt-ah!
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Teigliebe
Ingrid von Auchwas
Dagmar von Dagmars Brotecke
Jeanette von Cuisine Violette
Simone von Zimtkringel
Franziska von Dynamite Cakes

 

 

 

Hier ist das Rezept vom Synchronbacken als glutenfreie Variante:

 

Bakeart Panettone glutenfrei
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Panettone

Ein glutenfreier Panettone. Dieses italienische Gebäck im Rahmen vom Synchronbacken glutenfrei abgewandelt.

Autor: Judith
Zutaten
Starter:
  • 85 g 1:1 glutenfreie Mehlmischung
  • 1 Prise Zucker
  • 9 g Frischhefe
  • 75 g lauwarmes Wasser
Endgültiger Teig:
  • Starter von oben
  • 270 g 1:1 glutenfreie Mehlmischung
  • 60 g lauwarmes Wasser
  • 4 Eier S
  • 1 Pck Vanillearoma
  • 1 Pck Weihnachtsgewürz
  • 20 g Frischhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 70 g Zucker
Füllung (2/3 habe ich nur verwendet):
  • 55 g Cranberrys
  • 85 g Rosinen
  • 60 g Mangos
Anleitungen
Starter:
  1. Die Hefe im lauwarmen Wasser mit 1 Prise Zucker auflösen und aktivieren.
  2. Zusammen mit dem Mehl gut vermischen und über Nacht gehen lassen (ca. 8-12 Stunden).
    Bakeart glutenfrei Starterteig
Füllung:
  1. Alle getrockneten Früchte in etwas frisch gepresstem Orangensaft über Nacht einlegen.
    Bakeart eingelegte Früchte
Endgültiger Teig:
  1. Für den endgültigen Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät (oder Küchenmaschine) solange kneten, bis sich ein weicher, elastischer Teig gebildet hat. Kann auch von Hand geknetet werden.
  2. Teig zudecken und 1 bis 1 ½ Stunden oder solange bis er luftig ist gehen lassen. Der Teig muss sich dabei nicht unbedingt verdoppeln.
  3. Den Teig mit etwas Mehl kneten, sodass er greifbar ist. Danach vorsichtig flach drücken. Füllung darauf verteilen und einkneten.
    Bakeart Panettone Teig glutenfrei
  4. Teig rund formen und in eine 1,5 bis 2 Liter große Panettone- oder andere Form mit geraden Wänden geben. Ich habe eine selber gebaut, siehe Beschreibung im Artikel. Zudecken und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig sein Volumen nochmal deutlich vermehrt hat.
  5. Ofen auf 200° C vorheizen.
  6. Panettone in den Ofen geben 10 Minuten backen, Hitze auf 190° C reduzieren und weitere 10 Minuten backen, dann Hitze auf 175° C reduzieren und 25 Minuten fertig backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken. Ideale Kerntemperatur 87° C.
  7. Panettone aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
  8. Der Panettone kann bei Raumtemperatur gut eingepackt bis zu einer Woche aufbewahrt werden. Für längeres Lagern einfrieren.
Judith Eckstein
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